Stipendium der DJSG

Unsere Stipendiaten

Nina Scheidmantel

Foto: Lukas Diller

Nina Scheidmantel entdeckte früh ihre Liebe zur Musik und gab bereits mit zehn Jahren ihren ersten Soloabend. Heute konzertiert die deutsch-chinesische Pianistin international, u.a. in Deutschland, Belgien, der Ukraine, China und in der Carnegie Hall New York. Sie trat als Solistin mit renommierten Orchestern wie dem Philharmonischen Orchester Coburg und dem Pekinger Sinfonieorchester auf und ist sowohl solistisch als auch kammermusikalisch aktiv, etwa beim Pablo-Casals-Festival in Prades.

Mehrfach ausgezeichnet – darunter bei „Jugend musiziert“ und mit Stipendien der Hanns-Seidel-Stiftung, des Deutschen Musikrats und der Carl-Bechstein-Stiftung – studierte Nina an der HfM Würzburg und der Franz-Liszt-Akademie Budapest. Seit 2021 hat sie einen Lehrauftrag für Klavier an der Hochschule für Musik Würzburg inne und schloss 2022 ihr Konzertexamen mit Summa cum laudeab.

Annika Egert

Photo: Eckhard Matthäus

Die deutsche Sopranistin Annika Egert verfügt über ein breit gefächertes Repertoire im lyrisch-dramatischen Sopranfach mit einem besonderen Schwerpunkt auf Operette. Ihr künstlerisches Profil ist eng mit der Tradition der Wiener Operette und dem Repertoire der Johann-Strauß-Zeit verbunden.

Besondere Erfolge feierte sie bei den Wertinger Festspielen, wo sie 2024 als Hanna Glawari in Die lustige Witweüberzeugte und zudem als Julia de Weert in Der Vetter aus Dingsda zu erleben war. Ihre Interpretation wurde von der Presse als „leuchtend und die Halle ausfüllend“ (klassik-begeistert.de) hervorgehoben.

Neben ihrer Operettentätigkeit ist sie auch im deutschen Fach gefragt und erweitert kontinuierlich ihr Repertoire mit Partien wie Agathe (Der Freischütz) und Senta (Der fliegende Holländer). Aktuelle und kommende Engagements umfassen unter anderem Auftritte beim Baltic Opera Festival sowie verschiedene Rollendebüts.

Durch ihre stilistische Vielseitigkeit und ihre besondere Affinität zur Operette sieht sie sich künstlerisch eng mit der Pflege dieses Repertoires verbunden, wie sie auch von der Deutschen Johann Strauss Gesellschaft vertreten wird.